Bewertung der Messergebnisse der Luftschadstoffbelastung rund um die Deponie

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Bei der Bewertung der Schadstoffmessergebnisse um die Deponie kommt die BI Mörsbach zu einem differenzierten Urteil:

  1. Die BI und alle Mörsbacher freuen sich darüber, dass bisher keine Grenzwerte überschritten wurden. Wenn Herr Boßlet sagt, wir als Kritiker der Deponie hätten lieber höhere Schadstoffbelastungen gesehen, dann verbreitet er groben Unsinn! Niemand auf der Welt wünscht, dass er und seine Familie stärker mit Schadstoffen belastet sein sollten!
  2. Die Mörsbacher haben in den letzten Monaten sehr wohl registriert, dass auf der Deponie und auf der Zufahrtsstraße erheblich häufiger und intensiver gewässert wurde als etwa vor drei Jahren, als die Staubbelastungen schier unerträglich waren. Die BI erkennt die diesbezüglichen Bemühungen des UBZ ausdrücklich an, auch wenn sie bezweifelt, dass diese Maßnahmen auch ohne die massiven Proteste aus Mörsbach durchgeführt worden wären. Zugleich fordern wir den UBZ auf, diese Anstrengungen auch nach Ende des Messzeitraumes in mindestens gleicher Intensität fortzuführen.
  3. Die Schadstoffbelastung in Mörsbach ist nicht null! Wenn am Kindergarten 35 Mikrogramm pro Kubikmeter gemessen wurde und wenn bei häufiger gemessenen 50 Mikrogramm Maßnahmen ergriffen werden müssen, dann sind das keine Werte, nach denen man unbedenklich weitere Belastungen hinzufügen könnte. Insbesondere die geplante Verarbeitung gefährlicher Stäube kann da wohl nicht in Betracht kommen.

 

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