Stellungnahme zum Merkurartikel vom 24. August 2016

Nach Auffassung der Bürgerinitative Mörsbach e.V. verzerrt UBZ-Chef Bosslet mit seinen jüngsten Äußerungen die Zusammenhänge zwischen den Asbestimporten aus Italien und den von den Zweibrücker Bürgern zu zahlenden Gebühren. Die Bürgerinitative Mörsbach e.V. stellt klar:

1. Die Erlöse aus den Müllimporten dürfen in keinem Fall mit den laufenden Müllgebühren für Hausmüll in einen Topf geworfen und verrechnet werden. Die Zweibrücker Bürger würden also keinen Cent mehr bezahlen, wenn die Importe wegfielen.

2. Wenn Zweibrücker Bürger Asbestabfälle z.B. aus einem Abriss auf die Deponie Rechenbachtal bringen, zahlen sie derzeit 50 Euro pro Tonne und damit mehr als 40 Prozent mehr als die italienischen Exporteure. Wer profitiert also von wem?

3. Der UBZ erzielt mit der Ablagerung des hochgefährlichen italienischen Asbestmülls bedeutend weniger Einnahmen und Gewinn als mit der gleichen Menge sonstiger Anlieferungen. Warum hält man trotzdem so vehement daran fest?

Category: Allgemein, Deponie
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