Protest dient auch der Sicherheit

Veröffentlicht am von

20. Februar 2015

Aus mehreren Kreisen wurde der BI Mörsbach zugetragen, dass auf der am Montag (16. Februar 2015) abgehaltenen Personalratssitzung des UBZ vermehrt Angst unter den Angestellten des UBZ geschürt wurde, dass der Protest der BI zum Verlust der Arbeitsplätze führen kann. Dem möchte die BI vehement widersprechen.

„Uns liegt sehr wohl daran, dass niemand seinen Arbeitsplatz verliert. Allerdings sollten auch die gesundheitlichen Aspekte der angrenzenden Bewohner und der Mitarbeiter der Deponie nicht außer Acht gelassen werden“, äußert sich Dennis Nizard, Vorsitzender der BI Mörsbach, zu den Aussagen. Die Bürgerinitiative forderte auf dem Erörterungstermin in der Stadthalle Zweibrücken im vergangenen Jahr u.a. einen besseren Schutz für die Mitarbeiter des UBZ.

„Unser Protest verfolgt einen 10-­Punkte-Plan. Wir haben nie gesagt, dass die BI eine sofortige Schließung der Deponie fordert. Vielmehr geht es uns um Transparenz und dem sorgsamen Umgang mit den knappen Deponieressourcen im Land. Und da haben nach unserer Ansicht u.a. Müllimporte aus Italien keinen Platz.“, so Nizard weiter. „Was wir fordern, ist die Festlegung eines Schließungstermins der Deponie. So wie es den Bürgern bereits versprochen wurde“.

„Berechtigte Ängste von Bürgern ernst zu nehmen, heißt sie mit größtmöglicher Transparenz und Offenheit vollständig auszuräumen und nicht sich darüber lustig zu machen oder Ängste unter den Mitarbeitern zu schüren.“

Der 10-Punkte-Plan:

1. Keine Erweiterung der Deponie

2. Keine Konditionierung gefährlicher Stoffe

3. Beendigung der Müllimporte

4. Unberechenbares Kontrollsystem für Anlieferer

5. Reduzierung des Abfallkatalogs

6. Müll nur aus der Region

7. Transparenz der Geschäftsabläufe

8. Regelmäßige Kontrollmessungen

9. Zügige Rekultivierung befüllter Deponieabschnitte

10. Festlegung eines Schließungstermins

Kommentare sind deaktiviert